Beim Wechseln vom Beatmungsschlauch sind oft Verbindungen nicht fest genug zusammengesteckt.
Oder es wird an den Verbindungen gedreht und diese werden dadurch locker. Ich schaue oft den Pflegekräften zu und sage wieder fest zusammen drücken.
Bei meinem ersten Pflegedienst haben Sie immer das Ausblassventil verdreht und es ist oft herunter gegangen, und wurde nicht gleich gesehen was der Fehler war. Und ich bekam solange keine Luft. Dieses habe ich meinen Pflegekräften ab gewöhnt.

Hier ein Bild wie eine Pflegekraft den Beatmungsschlauch zusammen gebaut hat. Oben das falsche unten wie es korrekt gemacht wird.


Beim Benutzen des CoughAssist (Hustenmaschine):
wird oft im falschen Moment die Maschine ausgemacht. Es gibt eine Einatemzeit und sofort folgt die Ausatemzeit, dann kommt eine Pause, in der Pause soll man nur den CoughAssist ausmachen.
Oder Sie wird nur auf die Trachealkanüle aufgesetzt und nicht auf Automatik umgestellt. Dann bekommt man keine Luft.
Oder es wird von Manuel nicht auf Automatik gestellt ohne den CoughAssist an zu machen.
Ich habe an jedem Regler eine Markierung und beim Hin und Herschieben wird es verstellt und nicht mehr kontrolliert.
Ich habe die Aero-Flo Atraumatischen Absaugkatheter mit den muss man mit Sog rein und raus und in der Zeit darf der Sog nicht unterbrochen werden.
Der Traumatische Katheter wird ohne Sog durch den Endotrachealtubus in die Trachea eingeführt.

Wenn ich mit dem atraumatischen Absaugkatheter abgesaugt werde und das richtig, werde ich nur die Hälfte abgesaugt in 12. Stunden wie mit einem Standardkatheter. Auch ist es viel angenehmer weil es viel mehr Sekret absaugt und dadurch auch die Absaugzeit kürzer ist.

Lagerung:

Am meisten wird unterschätzt was Falten für Folgen haben können!
Ich achte immer darauf, das alle Falten herausgezogen werden, sei es im Bett oder im Rollstuhl. Mir tun die Patienten leid wie, Wachkoma Patienten oder Querschnittgelähmte die sich nicht äußern können, oder erst die Folgen haben, weil niemand darf achtet.
Ich selber hatte noch nie einen Dekubitus, obwohl ich ca. 12-16 Stunden im Rollstuhl sitze und mich nicht bewegen kann.

Auch im Bett dauert es bis manche meinen Kopf in der Seitenlage wegen meinem Ohr richtig liegen haben, was wieder ein Wachkoma Patient nicht äußern kann. Ich möchte daher meinen Kopf nicht angehoben haben, nur den Kopf wenig nach vorne und dabei etwa einen cm gedrehen haben, das das Ohr sich richtig legt. Oder das man die Hand von vorne nach hinten zwischen Kopf und Kissen durchzieht, dann kann sich das Ohr nicht nach vorne umklappen.

Keiner, kann sich das vorstellen was eine kleine Bewegung bewirken kann, der unbewusst seinen Kopf bewegt das sein Ohr richtig liegt. Ich werde wach und muss klingeln das ich gedreht werde. Was ein gesunder Mensch im Schlaf macht. Und sich nichts dabei denkt, weil es normal ist.

© 2014-2017 Jürgen Zöller

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